Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Zeichnung eines Lehrers an einer Tafel. Davor sitzen die Schüler einer Grudnschulklasse
Von Beginn an richtig lernen
Foto: Alexandra_Koch In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat angekündigt, Zulassungen zu Integrationskursen für Asylsuchende, EU-Bürgern, Geflüchtete aus der Ukraine sowie Geduldete zu stoppen. Das wird durch den Paritätischen vehement kritisiert, denn dies bedeutet konkret, dass rund 130.000 potentielle Teilnehmende, die das BAMF für dieses Jahr erwartet, keinen Zugang zu den Angeboten haben werden. „Das ist eine katastrophale integrationspolitische Fehlentscheidung, die sofort zurückgenommen werden muss. Integrationskurse sind weit mehr als Deutschunterricht. Sie sind die Grundlage dafür, dass zugewanderte Menschen Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe und Arbeit erhalten. Wer ihnen diese Kurse verweigert, verbaut ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben und drängt sie in den Niedriglohnsektor, unabhängig von ihren mitgebrachten Qualifikationen., erklärt Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes zu dieser Ankündigung.

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