
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Barrierefreiheit wirklich zu beurteilen, ist eine schwierige Angelegenheit, weil viele unterschiedliche Menschen eben auch durch verschiedene Barrieren behindert werden. Neben den DIN-Normen, einigen darauf basierenden Informationsangeboten und Zertifikaten kann jeder der entsprechende Auskünfte benötigt, sich damit ein gutes Stück weiterhelfen. Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt rund einer Million Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert haben jetzt „Die Sozialheld*innen“ mit dem a11y-Score ein digitales Werkzeug entwickelt, das die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum messbar und vergleichbar macht. Mit dem a11y-Score lassen sich erstmals einheitliche Punktwerte für die Barrierefreiheit in Regionen, Städten oder Landkreisen abrufen. Grundlage sind offene Daten aus der OpenStreetMap (OSM), die ausgewertet und zu einem Wert zwischen 0 und 100 zusammengeführt werden. Die Beta-Version zeigt ab sofort die Bewertungen von 16 Bundesländern sowie 418 kreisfreien Städten und Landkreisen.