Weiterführung des Projekts bidok massiv bedroht: Unterstützer*innen gesucht

Logo: bidok behinderung inklusion dokumentation
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Foto: bidok

Innsbruck (kobinet) Das Projekt bidok ist eine Informations- und Beratungsstelle für Behindertenrechte in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum. Es vereint ein preisgekröntes Archiv zur österreichischen Behindertenbewegung mit einer Bibliothek zu Inklusion, Integration, Aktivismus, Behindertenpolitik und -rechten. Nun hat der Sozialministeriumservice (SMS) Tirol im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok beendet. Das SMS beschränkt seine Förderung nunmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung. Wenn nicht noch eine Lösung gefunden wird – wofür Unterschriften gesammelt werden und eine Umfrage durchgeführt wird –, muss der Projektbetrieb in Kürze weitgehend beendet werden, wie es in einem Aufruf heißt.

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