Reha-Versorgung in Gaza steht vor dem Zusammenbruch

Begleitet von zwei Frauen übt ein Junge mit einer Beinprothese zwischen zwei Holmen das Laufen
Mohamed wurde durch eine Panzergranate schwer verletzt. Sein rechtes Bein musste oberhalb des Knies amputiert werden. Er wird im HI-Rehazentrum versorgt.
Foto: K. Nateel / HI

MÜNCHEN / GAZA (kobinet) Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) warnt vor der schlechten Reha-Versorgung für schwerverletzte Menschen in Gaza. Das Material für Prothesen und Vorräte gehen zur Neige. Zehntausende Menschen, darunter viele Kinder, sind dringend auf Hilfe angewiesen. LKWs von HI mit Material und Hilfsgütern kommen weiterhin nicht über die Grenze. Handicap International macht darauf aufmerksam, dass es immer schwieriger wird zu helfen. „Seit März 2025 ist kein LKW von Handicap International in den Gazastreifen hineingelassen worden“, sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. Kipfer-Didavi berichtet außerdem, dass deutlich mehr Menschen Reha-Maßnahmen benötigen, als Handicap International in Gaza versorgen kann.

Quelle

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen