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Berlin / Bremen (kobinet) Menschen mit Assistenzbedarf weisen die zunehmende Darstellung ihrer Rechte als vermeintliches „Kostenproblem“ entschieden zurück. „Aktuelle Beiträge, wie zuletzt in der WELT unter dem Titel ‚Was wir uns künftig nicht mehr leisten können‘ von Kristina Schröder (ehem. Ministerin, CDU, Vorstand der durch das Bundespresseamt geförderten rechtskonservativen Denkfabrik ‚Republik 21‘), verschieben den Fokus weg von Menschenrechten und hin zu einer rein fiskalischen Betrachtung unserer Existenz. Diese Perspektive ist nicht nur gefährlich, sondern widerspricht dem Geiste des Grundgesetzes, des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und den Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)“, heißt es u.a. in einer Positionierung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gemeinsam mit der „Genossenschaft behinderte Arbeitgebende – bund“ und der „Assistenzgenossenschaft Bremen“.