
Foto: Ralph Milewski
Fladungen (kobinet) Die Lebenshilfe Bayern wirbt für den Freiwilligendienst mit Superhelden und Heldentum unter der Adresse „freiwilligeinheld.de“. Was freundlich und bunt wirken soll, erzählt ein altes ableistisches Märchen: Menschen mit Behinderung erscheinen als Zumutung, Begegnung als Opfergang. Eine Kampagne, die Inklusion verspricht und Ausgrenzung reproduziert.
Mach ein heldenhaftes Jahr bei der Lebenshilfe. Ein Satz, der freundlich klingen soll, bunt, motivierend, jugendlich. Auf den Werbebildern lachen junge Leute in Umhängen und Masken wie aus einem Kindergeburtstag. Superheldenästhetik, Comic-Schrift, gute Laune. Wer wollte da widersprechen.