inklusion – die geschichte des guten gewissens

Schwarz-weißes Foto: Mann sitzt nachts allein auf einem Stuhl im Freien, liest in einem Buch, beleuchtet nur von einer einzelnen Schreibtischlampe – stille, surreale Szene.
Inklusion – ein Märchen von der Menschenwürde
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Die Vorstellung, Inklusion sei Ausdruck gesellschaftlicher Einsicht und moralischen Fortschritts, ist eine beruhigende Erzählung. Sie klingt nach Verantwortung, nach Reue, nach einem kollektiven Lernprozess – und ist doch das Gegenteil davon: eine Selbstvergewisserung, mit der sich eine Gesellschaft bestätigt, ihre Vergangenheit überwunden zu haben. In Wahrheit war Inklusion nie die Vollendung eines Lernprozesses, sondern die Verpackung der Fortsetzung – die elegante Übersetzung alter Kontrollstrukturen in die Sprache des Fortschritts.

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