Ewiger Ableismus oder doch noch ein Weg, sich vom ableistischen Menschenbild zu befreien?

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
begutachtet das ableistische Menschenbild (Teil 1)
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Es wäre schön, wenn das ableistische Menschenbild verschwände wie ein mit Fingern in den Sand gezeichnetes Gesicht am Ufer des Meeres (in Anlehnung an das von Michel Foucault geprägte philosophische Denkbild). Dass dies irgendwann mit dem ableistischen Menschenbild geschieht, darauf sollten wir nicht hoffen, die Erwartung wäre illusorisch. Nicht einmal seine moralische Verurteilung und eine weltweite menschenrechtliche Sanktionierung haben zu nennenswerten oder gar verlässlichen Anzeichen geführt, das ableistische Menschenbild könnte über kurz oder lang im Verschwinden begriffen sein. Im Gegenteil. Das nunmehr bereits jahrzehntelang auf der Welt etablierte neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hat Strukturen, Institutionen und Verhaltensweisen installiert, die – ungeachtet moralischer Ächtung, gesetzlichen Verbots und juristischer Belangbarkeit ableistischer Diskriminierung – auf ihre Weise dafür sorgen, dass sich das ableistische Menschenbild verfestigt und perpetuiert.

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