
Foto: BIZEPS
San Francisco (kobinet) Die US-Regierung verklagt den Fahrdienstvermittler Uber, weil dieser immer wieder Fahrgäste mit Behinderungen diskriminiert. Darauf macht der österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam. Uber steht schon länger wegen seines problematischen Verhaltens gegenüber Menschen mit Behinderungen in der Kritik. „So klagte 2016 eine Behindertenorganisation aus Chicago gegen das Unternehmen, weil es in Chicago keine rollstuhlgerechten Uber-Fahrzeuge gab. Deshalb wurden in 4 Jahren nur 14 Fahrten mit Elektrorollstühlen durchgeführt. Im Jahr 2021 musste Uber 1,1 Millionen Dollar zahlen, da ein Fahrer sich geweigert hatte, einen Assistenzhund mitzunehmen. Erneute Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe folgten 2022, da von Kund:innen ein Aufpreis verlangt wurde, wenn diese zum Einsteigen länger Zeit benötigten. Auch im Jahr 2025 bleibt die wiederholte Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen durch Uber ein Problem“, heißt es im BIZEPS-Bericht. Nun verklagt die US-Regierung das Unternehmen wegen der wiederholten Diskriminierungen behinderter Menschen.