Die Zeit drängt – umstrittene Bluttestpraxis endlich wissenschaftlich prüfen

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Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)

Berlin (kobinet) Am 20. März 2026 bringt die interfraktionelle Gruppe Pränataldiagnostik bereits zum zweiten Mal einen Antrag in den Bundestag ein, der ein wissenschaftliches Monitoring der Folgen der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21 sowie die Einrichtung eines neuen Gremiums zur Prüfung der Zulassung weiterer Tests fordert. Der erste Anlauf scheiterte am vorzeitigen Aus der Regierungskoalition in der letzten Legislatur. Beinahe vier Jahre ist es her, dass der nicht-invasive Pränataltest (kurz NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21 zur Kassenleistung wurde – entgegen aller Bedenken und Proteste von Behindertenrechtsaktivist*innen, Elternvertreter*innen und kritischer Zivilgesellschaft, heißt es in einer Presseinformation des Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien* – NoNIPT.

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