Die Fantasie vom normalen Volk – Die Ordnungsideologie der Mitte

Bronzeskulptur eines aufgerichteten, nach oben gestreckten menschlichen Körpers mit weit ausgebreiteten Armen. Die Aufnahme zeigt die Figur aus der Untersicht, vor hellem Himmel und einem angedeuteten Baum im Hintergrund.
Die Fantasie vom normalen Körper
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) In der taz beschreibt die Historikerin Dagmar Herzog im Interview „Die Fantasie vom schönen Volk“ die eugenische und sexuelle Ideologie der Rechten, insbesondere der AfD, als Fortsetzung einer alten, zutiefst deutschen Obsession. Es ist die Vorstellung vom schönen, starken, makellosen Körper, der sich über die Schwachen erhebt und an ihrer Erniedrigung Freude findet.

Während Herzog überzeugend darlegt, wie sehr sich die Rechte an der Ästhetik und der Ideologie der NS-Zeit bedient, bleibt eine Frage offen: Welche Fantasie treibt die politische und gesellschaftliche Mitte an, jene, die vorgibt, das Gegenteil zu sein?

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