Über 50.000 Unterstützer*innen für Petition zur Pflicht zur Barrierefreiheit bei der BGG-Reform

Bild zur Petition von René Schaar für die Pflicht zur Barrierefreiheit
Bild zur Petition von René Schaar für die Pflicht zur Barrierefreiheit
Foto: René Schaar

Hamburg (kobinet) Dass die voraussichtlich im Mai anstehende Entscheidung des Bundestages über die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und damit die Frage, welche Regeln wir für barrierefreie Dienstleistungen und Produkte schaffen, nicht nur die Lobby der Wirtschaft, sondern viele Menschen beschäftigt, das macht u.a. eine Petition deutlich, die in kurzer Zeit nun schon über 50.000 Unterstützer*innen hat. „Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer“ lautet die Überschrift der von René Schaar aus Hamburg mit Unterstützung einer Reihe bekannter Aktiver entwickelte Petition mit dem Appell „Stoppt Diskriminierung! Pflicht zur Barrierefreiheit ins BGG, Jetzt!“ Den wachsenden Druck bekommen auch die regierenden Fraktionen der CDU/CSU und SPD zu spüren, denn immer mehr E-Mails gehen bei deren Abgeordneten ein, die dringende Verbesserung am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur BGG-Reform fordern. Auch der Bundesrat wird sich mit dem Thema beschäftigen.

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