Kürzung bei Psychotherapien ist unverantwortlich

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Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

HANNOVER (kobinet) Wer heutzutage einen Psychotherapie-Platz sucht, muss häufig monatelang warten, weil es zu wenig Therapeutinnen und Therapeuten gibt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist die Lage dramatisch: Jeder oder jede Fünfte im Alter  unter 18 Jahren hat mit psychischen Problemen zu kämpfen. Jetzt hat der Bewertungsausschuss auf Initiative des GKV-Spitzenverbands eine Honorarkürzung um 4,5 Prozent bei ambulanten Psychotherapien beschlossen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein fatales Signal angesichts des ohnehin schon großen Versorgungsengpasses bei Psychotherapien. Er fordert eine Rücknahme der Kürzungen. Das Ziel, im Gesundheitswesen Kosten einzusparen, dürfe nicht zulasten derjenigen umgesetzt werden, die dringend Hilfe benötigen, so der SoVD.

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