Forderungen nach verlässlicher Landesförderung der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
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Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Wie aus der aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht blieben trotz fast 10.000 unbesetzter Ausbildungsstellen in Baden-Württemberg im Jahr 2024 mehr als 8.000 junge Menschen ohne Ausbildungsplatz. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Träger der Jugendhilfe fordern deshalb eine verlässliche und langfristig gesicherte Landesförderung der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. Die derzeit unsichere Finanzierung gefährde bewährte Unterstützungsangebote wie individuelle sozialpädagogische Begleitung, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und ausbildungsbegleitende Hilfen. Dadurch drohe insbesondere benachteiligten jungen Menschen der Zugang zu wichtigen Förder- und Qualifizierungsangeboten verloren zu gehen. Gerade in der sensiblen Übergangsphase von der Schule in den Beruf seien sie auf eine kontinuierliche und verlässliche Begleitung angewiesen. Nur so könne Chancengerechtigkeit gesichert und soziale Teilhabe nachhaltig ermöglicht werden, so die Verbände.

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