Kein Behindertengleichgültigkeitsgesetz: Barrieren abbauen – nicht legitimieren

Sharepic: BGG-REFORM: KEIN BEHINDERTENGLEICHGÜLTIGKEITSGESETZ - Barrieren abbauen - nicht legitimieren
Sharepic: BGG-REFORM: KEIN BEHINDERTENGLEICHGÜLTIGKEITSGESETZ – Barrieren abbauen – nicht legitimieren
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) „BGG-Reform: Kein Behindertengleichgültigkeitsgesetz! Barrieren abbauen – nicht legitimieren“, mit dieser Aussage auf einem entsprechenden Sharepic bringt das Aktionsbündnis AbilityWatch auf den Punkt, was viele Verbände und Akteur*innen am Referentenentwurf des Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz kritisieren. „Die Bundesregierung plant die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und hat einen Referentenentwurf veröffentlicht. Was eigentlich ein Fortschritt sein sollte, ist in Wahrheit ein massiver Rückschritt. Statt Barrieren abzubauen, legitimiert der Entwurf sie. Statt Menschenrechte zu stärken, schafft er Schlupflöcher. Statt Gleichstellung umzusetzen, wird Gleichgültigkeit gesetzlich festgeschrieben. Deshalb nennen wir es beim Namen: es ist ein Behindertengleichgültigkeitsgesetz“, heißt es auf der Internetseite von AbilityWatch im Vorfeld des für den 17. Dezember 2025 geplanten Beschlusses des Bundeskabinetts für den Gesetzentwurf. Dieser wird dann vom Bundestag im nächsten Jahr debattiert und dort letztendlich mit eventuellen Änderungen verabschiedet.

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